E30 Alltagsgerät ... kleine Eingriffe

      Unlängst nach dem Waschen als alles schön sauber war, hab ich die Schweller nachgeschwärzt da die rote Farbe stellenweise schon durchschimmerte und auch so manche Kratzer die Optik störten.



      Leichte Dellen sind zwar noch vorhanden aber zumindest ist es wieder schön dunkel.



      Nach dem Einlassen diverser Gummi- und Kunststoffteile hab ich ihn noch sehr vorteilhaft fotografiert. Gebrauchtwagenbilder lügen schon von Haus aus, aber dieses Bild ist vergleichbar als würde man Jazz Gitti fotografieren und am Bild sieht man die Fischer Helene.



      Beim Erwerb des 3ers bekam ich einen Satz alte Winterreifen auf leicht angerosteten Felgen dazu und dieses Jahr hab ich es endlich geschafft Sommerreifen zu bestellen. Voriges Jahr war ich durchgehend auf M&S Gummis unterwegs.



      Die Gummis und Ventile entfernt und die Felgen mit Scotchbrite leicht angeschliffen.



      Die Rundlinge mit Silberfarb angepatzt.



      Neue Ventile und Fredlstein aufgezogen.



      Natürlich hab ich auch des Reserverad (rechts unten) neu bezogen, da noch der original Reifen drauf war.
      Lackieren war nicht notwendig, dass es fast das selbe Glanzgrau hat ist nur Zufall.



      Das ganze noch auf ein unentschieden gewuchtet und ...



      ... montiert.



      Ich meinte eigentlich die Schweller. Bei meinem E30 habe ich da schon teilweise mit Perma Film und Brantho Korrux gearbeitet. Schön wäre es aber, so wie es bei dir ist, also ein einheitlicher satter Farbton. Das rot kommt nämlich auch schon teilweise hervor und das Nachfärben ist ja kein großer Akt.

      Die Felgen sind einfach nur klassisch und schön :thumbup: In der Dimension dürfte das auch angenehm zu fahren sein.
      Sry, da hab ich dich falsch missverstanden.

      Geschwärzt wie ein Krasser Akt aus Lichtenstein hab ich hiermit:
      stahlgruber.de/Kataloge/chemie/index.php?sb=13267

      Ja, die Rad/Reifenkombi fährt sich angenehm. Kein nachlaufen von Spurrillen, Aufgrund des vielen Gummis sehr Bandscheiben schonend und durch die eher geringe Breite reichen auch die 1,8 Liter um das Heck durch die Kurve zu motivieren.
      Und nochmal ein Handgemenge am 3er.

      Auf der rechten Seite der Tachoeinheit herrscht die dunkle Seite der Macht, somit sind bei Nachtfahrten weder Zeit noch Wassertemperatur zu erblicken.
      Die Einheit ausgebaut und ...



      ... zerlegt. Das Lamperl für die Uhr erneuert und für die Wassertemp. eines eingebaut (hat gefehlt).



      Danach den Christbaum für die Serviceintervallanzeige rausgefischt um zu sehen ob die Akkus nicht schon auslaufen bzw. welche ich brauche um sie zu erneuern.



      Bei Gelegenheit werd ich die 2 Kameraden besorgen und dann ebenfalls ersetzen, da sich die Anzeige derzeit nicht mehr reseten lässt.



      Alles wieder zusammen und eingebaut und gleich getestet. Beleuchtung tut wieder was sie soll.
      Erkennbar am orangenen oberen Rand der Uhr.

      Unlängst war ein kleiner Eingriff nötig.
      Seit einigen Tagen ist es immer wieder zu kleinen Aussetzer am Motor gekommen, mal beim dahingleiten auf der Bahn, mal beim beschleunigen. Unabhängig von der Außentemperatur oder der Motortemperatur und ab und zu mehrmals in Folge, dann wieder 20Km problemfrei.
      Vom Gefühl her als würde kurzzeitig der Sprit fehlen, keine Fehlzündungen, nur immer kurzes Ruckeln. Auch bei Minus 7 problemloses starten und normaler Leerlauf, keine Vibrationen und soweit alles normal.
      Da die L-Jetronik als zuverlässig gilt (laut Beschreibungen im Netz) und meiner die LE-Jetronik hat, welche eine Lambdasonde inkludiert, war das erste und einfachste die Sonde abzustecken und nach ca 10KM Testfahrt stand fest, dass war es nicht, ruckelt immer noch.

      Einer der wenigen Schwachpunkte in der L Jetronik soll der Luftmengenmesser sein, eine Klappe die im Luftsog mehr oder weniger öffnet und über eine Welle einen Schleifkontakt über eine Bahn dreht und dessen Kontaktflächen verschleißbedingt falsche Signale an die Einspritzung liefern.

      Den LMM ausgebaut und den Deckel rundum von der Silikonverklebung befreit.
      Zuerst den integrierten Temp.sensor gemessen.



      Mit Kältespray und Warmluft angeregt zeigte der Sensor Reaktionen die er durch variable Ohmzahlen kund tat.



      Den Schleifer auf Wiederstand gemessen und beim öffnen der Luftklappe grobe Ausschläge fest gestellt, die keinesfalls einen linearen Wiederstandsanstieg wiedergaben wie es eigentlich sein sollte. (Laut Rep.Buch)



      Laut Netz bzw. Videos ist die Wiederstandmessung in diesem Fall jedoch für die Fische.
      Wirklich aussagekräftig ist hier nur eine Messung der Volt, die am Ausgang zur Verfügung stehen.
      Mit einer 9V Batt. Strom durchgeschickt und gemessen wie viel davon den Wiederstand überwindet.
      Bei geschlossener Klappe ca 1 Volt.



      Bei weit geöffneter Klappe ca 7 Volt. Natürlich abhängig davon was die Bat noch hergibt.
      Im Bereich von ca 6 Volt war eine kleine Unregelmäßigkeit beim drehen der Klappe im Anstieg des Outputs zu messen.



      Den Finger von der Welle entfernt um die Schleifbahn reinigen zu können und um die Kontakte etwas nach zu biegen, damit sie nicht wieder in der alten Spur laufen.



      Natürlich auch das Gegenstück gesäubert und auch die Verbindungen von der Platte zum Stecker gereinigt.



      Die Kante im Deckel mit etwas Silikon gefüllt und den LMM wieder verschlossen und eingebaut.



      In den letzten 5 Tagen bin ich bereits über 300 KM störungsfrei unterwegs gewesen und würde den 3er als geheilt bezeichnen.

      Aufwand ca 30 Minuten, bis auf das Silikon keine Materialkosten, schnell günstig und effizient, keine Materialschlacht mit Steuergerät tauschen oder ähnlichen Unfug.
      Seit einigen Wochen hatte ich beim anfahren im 1. Gang ein leichtes Vibrieren am Schalthebel.
      Vorige Woche gab es dann im 2. Gang heftige Vibrationen im gesamten Fahrzeug sowie ein ungutes Dröhnen beim beschleunigen.

      Ein Blick von unten auf den Antrieb offenbarte sogleich den Störenfried, nach nur 1,5 Jahren und ca 24Tkm ist die Hardyscheibe im A.... argen Zustand.

      Hoffe die Neue hält nun etwas länger.

      Ebenso wie die unlängst erneuerte Hardyscheibe, sind auch die vorderen Querlenker nach nur knapp 25T Km zum schmeißen.
      Beide Kugelgelenke (innen und außen) massiv ausgeleiert. Wenn das Klumpat nicht lange hält, ist der Vorteil, dass nichts zusammen rosten kann und so die Arbeiten schnell erledigt sind.
      Auslösen der Querlenker



      Bei der Gelegenheit werden auch gleich die Dämpfer erneuert und deshalb auch die Federbeine exportiert.



      Diesmal gibt es Meyle Ware, hoffe die machen mehr Kilometer mit.



      Und Steine von Bil.



      Voi im Ö.



      Nach dem Einbau hab ich noch 3mal die Spur nachgestellt, bis das bei geraden Lenkrad gerade gefahren ist.



      Auch der Radlauf rechts hinten hat nach Zuneigung verlangt, da von einem der 27 Vorbesitzer ein Streifschaden eher lieblos ausgebessert wurde und deshalb das Blech mit der Feuchtigkeit nicht mehr zurecht kam.



      Wegen Faulheit gabs ein Rep.blech um nicht die Biegungen selbst formen zu müssen.



      Auch der Innenkotflügel war schon beleidigt und die Flex fuhr gnadenlos hinein.



      Zuerst für außen das Blech eingepasst



      Und für innen eine passende Biegung aus dem restlichen Rep.blech rein geheftet.



      Karosserie Dichtmasse zum drauf patzn.



      Mit der Wolfram Stricknadel die Haut drauf geWIGst.



      Gegrundiert, gespachtelt, geschliffen



      und wieder grundiert.



      Faszinierend wie verlogen so ein Foto sein kann, die Digicam schluckt das Meiste.
      Real ist die Spraydosenlackierung gerade mal rot, aber mehr stimmt da schon nicht.

      sr20ve schrieb:

      Hat er gut gemacht der Meister Christian! :thumbsup:


      Was möchtest trinken wenn wir uns das nächste mal sehen ? Schleimer

      Hab da noch eine Kurzgeschichte über den linken Schweller, die ich am Freitag noch zu ende gedichtet habe:


      Was zuerst nur eine kleine Blase unter dem Unterbodenschutz war, wurde durch etwas herumstochern zum Loch



      Mit der Flex den Kariesteufel ausgetrieben





      Neue Bleche geformt



      Zuerst die innere Ecke eingeheftet



      Noch einen Winkel als Versteifung gebogen und eingeschweißt



      Den Schweller verschlossen



      ... die Schweißnähte versteckt und durch das Loch innen mit Hohlraumschutz überschwemmt.